...an die etablierte Raumfahrtwelt von DLR, ESA, NASA, Roscosmos, CNES, Arianespace, EADS, Astrium, OHB, an die IAU und die Astronomen der Erde und ... allen anderen hier nicht genannten zum Thema private Raumfahrt, Raumflugtickets und Mondgrundstücke:

Es mag sein, dass "diesem Treiben" privater Unternehmen (dem Verkauf von Land auf dem Mond) jegliche rechtliche Grundlage fehlt und man es deshalb von offiziellen und staatlichen Stellen ablehnt oder sich zumindest davon distanziert. Doch Rechtsgrundlagen sind erstens noch gar nicht entschieden und zweitens auch nicht der Kernpunkt. Zum einen darf man, was niemandem gehört, durchaus in Besitz nehmen. Zum anderen sehen wir das Ganze positiv und viel entspannter - denn mit unserer Einbürgerung in die Mondkolonie schaffen wir neues Interesse an der Raumfahrt - selbst bei Menschen, die bisher nicht einmal wussten, was das ganze soll! - bis hin zu einer neuen Lobby für den Aufbruch der Menschheit ins All.

Der Weltraum ist für alle Menschen da. Auch wenn sich auf Grund diverser Verträge (die im übrigen entweder antiquiert oder gar nicht erst ratifiziert sind) niemand den Mond aneignen sollte - im 21. Jahrhundert wird es darum gehen, wer als erster wieder dort ist, bewohnte Basen baut und seine Ressourcen nutzt. Auch wenn die tatsächliche Besiedlung unserer Koloniegründungen auf dem Mond vielleicht noch ein wenig auf sich warten lassen wird, haben wir mit unserem Engagement bis dahin viele neue inoffizielle Raumfahrt-Entusiasten versammelt, die - wie auch viele "offizielle" - zum Mond und darüber hinaus ins All möchten. Dabei wird auch viel nützliche Wissenschaft "abfallen" - mehr als man beispielsweise mit einem steuerfinanzierten öffentlichen und deshalb immer nur in kleinen Schritten wachsenden DLR- oder ESA-Etat in Zukunft zu leisten vermag.

Unsere heutige Zivilisation wäre ohne den unorthodoxen Entdeckergeist, den Mut und das Wagnis zur Koloniegründung der alten Phönizier, Griechen und Römer nicht existent. Entscheidend wird also sein, wer den Mond und das All wirklich besiedelt - nicht wer dafür bürokratische Regularien und Gesetze schafft. Denn welche staatliche Polizei will die Siedler aus den Kolonien im Weltraum vertreiben, wenn deren Polizisten nicht einmal über Raumschiffe verfügen werden, um im All präsent zu sein?

Aber auch das sehen wir entspannter: Da es sich bei Raumfahrern im allgemeinen um kluge Menschen handelt, können wir alle hoffen, dass diese neue Art der Kolonisierung zivilisiert und friedlich abläuft - Landnahme inklusive...

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Zukunft

Prognosen für die Zukunft finden Sie in unserem Essay "Das Jahrhundert der Raumfahrt". Hören Sie unser Interview zur Mondkolonie von DRadio Wissen.

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